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Wikipedia

Daten und Fakten zu den Arheilger Schulen

Daten und Fakten aus einem Vortrag vom 14.4. 2015 über die Arheilger Schulen von Marga Kroeker-Benz

Jüdische Geschichte in Arheilgen

In Arheilgen bestand eine jüdische Gemeinde bis nach 1933. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 17./18. Jahrhunderts zurück. Spätestens in der Mitte des 16. Jahrhunderts wurde eine erste jüdische Familie aufgenommen. 
Lese dort weiter: Link zur Homepage von Alemannia Judaica

Das Foto zeigt die Kennkarte (Personalausweis) einer Arheilgerin mit dem „J“ als diskriminierte Markierung für Juden.

Die Synagoge in Arheilgen

Die Judenschule in Arheilgen, eine kleine jüdische Synagoge. Sie stand bis zum Jahre 1944 in der früheren Hundsgasse (Kleinen Brückengasse 16), etwas verdeckt, da vor ihr ein Wohngebäude stand. Sie ist durch einen Vorfall 1944 abgebrannt, der nichts mit den Pogromen gegen jüdisches Eigentum zu tun hatte, auch hatte die Israelische Gemeinde Arheilgen das Anwesen im Jahre 1938 an eine Familie verkauft.

Skizzen, Grundriss, Lageplan, weiten Text finden sie hier.

Synagoge in Arheilgen:  In Arheilgen gehörten seit dem 18. Jahrhundert relativ viele Bewohner dem jüdischen Glauben an. Nach Steinbeck wurde es „zur Wende zum 19. Jahrhundert … erforderlich, dass die Juden in Arheilgen eine Synagoge bekamen. … In der Hundsgasse (später Kleine Brückenstraße 16) fand sich ein entsprechendes Gebäude, das sowohl als Schule wie auch als Synagoge benutzt wurde.“ 

Da sich die Gemeinde rapide verkleinerte, habe in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts kein regelmäßiger Gottesdienst mehr stattgefunden. Daher wurde das Gebäude von der Israelitischen Religionsgemeinde am 13. Juni 1938 verkauft und anschließend als Scheune genutzt. Zerstört wurde das Gebäude – bereits nicht mehr im jüdischen Besitz – am 8. September 1944 durch ein Feuer, das von einem spielenden Kind verursacht worden sei. „Nach dem Krieg“, so Steinbeck, „bestätigten ehemalige Mitglieder der jüdischen Gemeinde, dass der Verkauf der Synagoge nicht unter Zwang stattfand und die Käufer nicht mit der NSDAP sympathisierten.“
(
Quelle: https://dfg-vk-darmstadt.de/Lexikon_Auflage_2/Synagogen.htm)

nach Arheilgern benannte Straßennamen 

(Die Römerstraße hat nichts mit den Römern zu tun, sondern mit 
Johannes Römer (1807-1892), Oberlehrer in Arheilgen.)

siehe auch hier unter Persönlichkeiten

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Link zur Quelle: https://stadtatlas.darmstadt.de/Strassenbenennung.pdf

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